Mangakunst Nymphen KopieMangas werden in Europa immer populärer und haben eine schnell wachsende Fangemeinde auch in Deutschland. Comics mit großen Augen, kombiniert in Text und Bild, werden in japanischer Leserichtung erlebt. Bei Buchmessen haben Mangas schon längst ihr Nischen-Dasein verlassen und füllen mitunter ganze Hallen. Sind Sie schon mal auf die auffälligen Cosplayer aufmerksam geworden? Bei Conventions treffen sich die Fans der Manga-Szene und Cosplayer prägen das Bild in der Öffentlichkeit.
Mangakunst Kirschblueten Kopie
 
DETAILS
Manga ist eine Kunstform der japanischen Popkultur. Sie wurde im 19. Jahrhundert populär und bereichert weltweit die Comicmärkte. Mangas werden traditionell in japanischer Leserichtung d.h. von hinten nach vorne gelesen. Die Figuren mit ihren typisch großen Augen sind mittlerweile aber nicht mehr nur in Comics zu finden. Sie haben sich zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt. So gibt es allerhand Motive auf Postern, Merchandise, Spielen und anderen Produkten. Fans kleiden sich mit selbst angefertigten Kostümen, dem sogenannten Cosplay (englisch, abgeleitet von Kostüm-Spiel), Bastler bemalen Figuren und treffen sich auf gemeinsamen Veranstaltungen (Conventions). Hier werden Kunstformen in all ihren Richtungen auf der Bühne, beim gemeinsamem Zeichnen und Lesen und in Workshops zelebriert.
Die Stile im Manga sind sehr unterschiedlich. Von realitätsnahen klassischen Stilformen bis zu abstrakten Darstellungen ist alles zu finden. So versucht auch jeder Künstler seinen ganz eigenen Stil zu prägen und so einen gewissen Wiedererkennungswert zu schaffen. Geprägt wurde die Kunstform durch amerikanische Comics und traditionelle japanische Kunst. Auch heute noch spielt der Bezug zur japanischen Kultur beim Manga eine zentrale Rolle. Typisch sind nicht nur die großen Augen, sondern auch die Kombination von Text und Bild in einem Werk und das Arbeiten mit Tusche, wie beides schon im japanischen Mittelalter üblich war.